Ferry Ahrlé – Maler, Zeichner, Autor

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Ferry Ahrlé

Ferry Ahrlé in seinem Atelier (2010), Foto: ROESSLER PR, Edda Rössler

Ferry Ahrlé in seinem Atelier (2010), Foto: ROESSLER PR

In Frankfurt am Main geboren und in der pulsierenden Metropole Berlin aufgewachsen, kommt er früh mit der Kunst in Berührung.Sein Vater, René Ahrlé, zählt zu den Großen der Werbegraphik und erschließt ihm die Faszination des Zeichnens und Malens. Er studiert an der Akademie der bildenden Künste u.a. bei Max Kaus.

Kontakte zum Deutschen Theater begeistern ihn für die Bühne. Er nimmt neben seinem Studium Schauspielunterricht bei dem späteren Burgschauspieler Albin Skoda. Das von Ahrlé gemalte Porträt Skodas als „Torquato Tasso“ hängt im Burgtheater in Wien. Zwei Spielzeiten zeichnet er die Programmtitel der Berliner Philharmoniker, darunter die Porträts von Celibidache, Furtwängler, Menuhin und Klemperer.

Sein Atelier wird Mittelpunkt von Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern. Er entwirft Dekorationen für den Film „Berliner Ballade“ und für das literarische Kabarett „Die Stachelschweine“.

Mitte der fünfziger Jahre geht Ahrlé nach Frankfurt am Main. Hier entstehen seine Filmplakate u.a. zu Filmen von Fellini, Bergman, Bunuel, Truffaut und Polanski. Diese werden anläßlich des 100jährigen Jubiläums des Films zusammen mit Schauspielerporträts im Deutschen Filmmuseum gezeigt.

In den sechziger Jahren arbeitet Ahrlé in Paris. Sein Interesse gilt dort der Architektur und der Stadtlandschaft. Zurück in Deutschland zeigt er ab den siebziger Jahren seine Bilderzyklen „Signal und Schiene“, „Von Ikarus bis Überschall“, „Das Geld in Oper und Schauspiel“, Mozartissimo“ und „Alles Theater“.

Von 1979 – 1990 ist er im Fernsehen präsent. Für seine verschiedenen Serien schreibt er auch die Drehbücher. In seiner Serie „Die Kleinen der Großen“ erfindet er dienstbare Geister historischer Persönlichkeiten. In der „Galerie der Straße“ tritt er in den Rollen großer Plakatkünstler auf.

In der Serie „Sehr ähnlich, wer soll´s denn sein?“ unterhält er sich mit seinen Gesprächspartnern und porträtiert sie gleichzeitig. Persönlichkeiten wie Maria Schell, Marianne Hoppe, Erika Pluhar, Karl John, Paul Dahlke, Martin Held, Johannes Heesters, Yehudi Menuhin, Erich von Däniken und viele andere saßen ihm Modell. Für diese besondere und unterhaltende Art des Porträtierens im doppelten Sinn erhielt er in New York den „Golden Award“ auf dem „Internationalen Film- und Fernsehfestival“.

Neben seiner Malerei schreibt Ahrlé Bücher.

Seine Bilder hängen in privaten und öffentlichen Sammlungen. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und in Berlin.